Materialien und deren Verarbeitung

Eben kein reines Lippenbekenntnis:

Wir versuchen, eine unternehmerische Tätigkeit mit den höchstmöglichen Anforderungen an die Umwelt, die verwendeten Materialien und den Arbeitsbedingungen unter denen unsere Produkte hergestellt werden, zu vereinen.

Wenn man entsprechende Funktionalität haben möchte, kann man dennoch manchmal nicht auf Kunststoffe verzichten. Daher besteht das Obermaterial unserer Fußsäcke aus einem sog. Polyester- Membrangewebe. Dieses Membrangewebe kommt vollständig ohne weitere Imprägnierungen (wie z.B. Nano-Coating etc.) aus und bietet dennoch, zusammen mit den Reißverschlussabdeckungen den höchstmöglichen Windschutz und Schutz vor Regen, Schnee etc. Die Membran leitet dennoch die im Sack entstehende Feuchtigkeit nach außen ab.

Großes Augenmerk haben wir auf die verwendeten Felle gelegt. Wir haben bewusst auf die allseits üblichen Lammfelle verzichtet. Ganz einfach: Es gibt keine Lammschurwolle, ein Lammfell ist die gegerbte Haut von mehreren kleinen Lämmern. Und, um an die zu gelangen, muss man …..

Außerdem stehen Lammfelle – und Ihre verniedlichte Vermarktung als “medizinisches Fell” – auch immer im Ruf schnell zu fusseln und bei Kontakt mit Feuchtigkeit einen unangenehmen Geruch zu entwickeln. Dies alles hat uns bewogen, Schafsschurwolle zu verwenden, um die o.g. Nachteile zu vermeiden.

Versand und Lieferung der Produkte ist vollständig plastikfolienfrei. Der Fußsack wird in einem schönen, auch anderweitig verwendbarem Beutel geliefert, der auch als Turnbeutel noch lange Jahre Dienst tun kann.

Unsere Wolle stammt von Bergschäfern in den Karpaten die unter den reichlich verblödeten politischen Verhältnissen dort schon genug zu leiden haben. Hier stehen die Schafe aus kleinen Substizenzbetrieben fast das ganz Jahr auf natürlichen Bergweiden und die Wolle wird hier von den Schäfern in alter Tradition noch handgeschoren.

Die Produktion der Fußsäcke findet in Handarbeit in kleinen ukrainischen Manufakturen im Süden des Landes nach unseren Vorgaben statt. In dieser, von hoher Arbeitslosigkeit geplagten Region leiden vor allem die Frauen unter den schlimmen Verhältnissen. Wir wollen damit ganz bewusst auch einen positiven Beitrag leisten, wo wir die jeweilige Qualität, Ausführung und Einhaltung von humanen Arbeitsbedingungen überwachen können, ohne um die halbe Welt reisen zu müssen.